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* Diese Datei enthlt in Ergnzung zum Handbuch einige zustzliche *
* Hinweise zur virtuellen Speicherverwaltung OUTSIDE 3.51.         *
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* 1. Einstellung der Weiterentwicklung, Freigabe der Sourcen       *
* 2. Die wichtigsten nderungen im aktuellen OUTSIDE               *
* 3. Spezielle Anwendungssoftware                                  *
* 4. Updates                                                       *
* 5. Danksagung                                                    *
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1. Einstellung der Weiterentwicklung, Freigabe der Sourcen

Mit dem Erscheinen der Version 3.51 von OUTSIDE stelle ich die
Weiterentwicklung von OUTSIDE ein. Gleichzeitig gebe ich die Assembler-
Sourcen zu OUTSIDE.PRG und die Dokumentation zu OUTSIDE frei. Mehr
Informationen hierzu enthlt die Datei LICENSE.
Bei allen Anwendern bedanke ich mich fr die Untersttzung und die
zahlreichen Rckmeldungen.

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2. Die wichtigsten nderungen im aktuellen OUTSIDE

- Die OUTSIDE-Originaldiskette wird beim Konfigurieren nicht mehr bentigt.
- Die Installation von OUTSIDE kann whrend der Bootphase durch das Drcken
  beider [Shift]-Tasten abgebrochen werden.
- Die Datei OUTSIDE.INF wird grundstzlich auf Laufwerk C: erwartet. (3.21)
- Bessere Ausnutzung der Kapazitt der Swap-Partition bei kleinen Pages und
  groen Sektoren. (3.30)
- In OUTCONF lassen sich bis zu 29 Festplatten-Partitionen als Swap-Laufwerk
  einstellen. Mehr als 14 Partitionen sind nur in Verbindung mit MagiC, MiNT
  oder Big-DOS und Festplattentreibern wie HDDRIVER mglich. (3.30)
- Optionales Anlegen des XFRB. Dabei handelt es sich um einen Puffer, der
  von bestimmten Gertetreibern, z. B. fr CD-ROM-Laufwerke oder Streamer,
  verwendet werden kann. Diese Option sollte nur wahrgenommen werden, wenn
  man einen Gertetreiber benutzt, der einen diesbezglichen Hinweis gibt.
  Andernfalls werden lediglich 64 KByte Hauptspeicher verschenkt. (3.40)
- Das Konfigurationsprogramm OUTCONF wurde komplett neugestaltet. Wie auch
  OUTSIDE erfordert es nun einen 68030-Prozessor. (3.40)
- Die Option >ROM ins RAM ohne Schreibschutz< entfllt. Aus Sicherheits-
  grnden wird das ROM stets schreibgeschtzt, falls es ins RAM kopiert wird.
- Anwendunsprogramme, die nicht ausgelagert werden drfen, werden nun per
  Hand mit einem beliebigen Texteditor in die Datei OUTSIDE.INF auf Laufwerk
  C: eingetragen. Diese Datei darf in jeder Textzeile genau einen Dateinamen
  enthalten. Bisher ist nur von CALAMUS.PRG bekannt, dass es dieser
  Sonderbehandlung bedarf. (3.40)
- Kompatibilitt zu CBHD verbessert. (3.41)
- OUTCONF und OUTFLAGS untersttzen Dialoge in Fenstern. (3.50)
- OUTFLAGS setzt wie bereits OUTCONF und OUTSIDE einen 68030-Prozessor
  voraus. (3.50)
- Dateinamen knnen per Kommandozeile an OUTFLAGS bergeben werden. Dazu
  gengt es, selektierte Dateien auf die OUTFLAGS-Programmdatei zu
  schieben. (3.50)
- Fehler beseitigt, der Swap-Laufwerke 1: bis 6: verhinderte. (3.51)
- Freigabe der Assembler-Sourcen, Einstellung der Weiterentwicklung (3.51)

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3. Spezielle Anwendungssoftware

Bootselektoren und das Bootprogramm MAGXBOOT oder besser das an OUTSIDE
angepasste MAGXBO32 von MagiC mssen vor OUTSIDE gestartet werden. MagiC
arbeitet ab Version 2.0 mit OUTSIDE zusammen. Der Systemmonitor SYS_MON muss
nach OUTSIDE gestartet werden. Bei allen anderen Programmen spielt die
Reihenfolge in der Regel keine Rolle. Es ist jedoch das Beste, OUTSIDE
mglichst weit hinten im AUTO-Ordner zu plazieren.

Das DTP-Programm CALAMUS verhlt sich unsauber, was die Manipulation von
Systemvektoren betrifft. Sowohl das Programm als auch alle Programmodule
mssen daher unbedingt in die Liste der Programme aufgenommen werden,
deren Code nicht ausgelagert werden darf. Weitere Programme, die in diese
Liste (OUTSIDE.INF) eingetragen werden mssen, sind nicht bekannt.

HARLEKIN-Anwender sollten sich HARLEKIN 3.1 besorgen, da HARLEKIN erst ab
dieser Version an OUTSIDE angepasst ist.

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4. Sonstiges

Der Cache des ICD-Festplattentreibers arbeitet in Verbindung mit virtuellem
Speicher nicht zuverlssig. Auerdem ist dieser Treiber nicht voll AHDI-
kompatibel. Daher sollte ein anderer Treiber verwendet werden. Besonders
empfehlenswert sind Treiber, die wie HDDRIVER die XHDI-Spezifikation
untersttzen.

Wie schon im Handbuch angesprochen, ist der Kompatibilittsmodus nur
realisierbar, wenn das TT-RAM beim Start von OUTSIDE leer ist. Andernfalls
erscheint die Fehlermeldung "Kompatibilittsmodus nicht mglich".
Beachten Sie, dass auch OUTSIDE selbst nicht im TT-RAM liegen darf, damit
im Kompatibilittsmodus gearbeitet werden kann. Bei Programmen, die im
Kompatibilittsmodus benutzt werden, mssen beide Bits im Programmheader
mit OUTFLAGS auf alternatives RAM eingestellt werden. Auf Falcons mit einem
Speicherausbau von 14 MByte macht der Kompatibilittsmodus keinen Sinn, da
in diesem Fall bereits der fr diesen Modus verfgbare Speicherbereich
durch "echtes" RAM abgedeckt ist.

Besitzer eines TT ohne TT-RAM oder eines Falcon030 sollten den alternativen
Speicher nicht kleiner als 1 MByte einstellen. Auerdem empfiehlt es sich,
bei einem alternativen Speicher, der kleiner als ca. 1.5 MByte ist, kleine
Pagegren (16 oder 8 KByte) zu whlen.
Es muss stets so viel nicht alternativer Speicher freibleiben, dass zumindest
der Bildschirmspeicher darin Platz findet. Dies sollte man besonders im Auge
behalten, wenn man Soft- oder Hardware benutzt, die die Bildschirmauflsung
beim Falcon030 erhht.

Virtueller Speicher mit OUTSIDE und MiNT ist ab MiNT 1.05 mglich, jedoch
nur bei abgeschaltetem Speicherschutz. Dazu muss MINT.PRG in MINTNP.PRG
umbenannt werden. Da MiNT stndig weiterentwickeld wird, kann die
einwandfreie Zusammenarbeit von MiNT mit OUTSIDE nicht garantiert werden.
Dies liegt insbesondere daran, dass es keine Informationen darber gibt, wie
MiNT die PMMU des 68030 nutzt.

OUTSIDE steht beim Arbeiten mit MiNT nicht im AUTO-Ordner, sondern wird aus
der Datei MINT.CNF heraus mit dem Kommando wie "exec c:\outside.prg"
gestartet. Ein Kommando wie "init=" sollte aus MINT.CNF entfernt werden.

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5. Danksagung

Mein Dank gilt allen, die OUTSIDE auf ihrem Atari getestet haben und
insbesondere Sven und Wilfried Behne, die es mit NVDI ermglich haben, dass
sich virtueller Speicher auch auf dem Falcon sinnvoll realisieren lsst.
(Wer braucht schon einen Blitter, wenn es NVDI gibt?)


     Uwe Seimet, 5.3.2000